Regional

Vierbeinige Besucher im Karl-Delorme-Haus

Anouk (5 Jahre) und Pico (3 Jahre), die Hunde von Heimleiterin Sandra Fellmann gehören fast schon zum Inventar des Karl-Delorme-Hauses. (Foto: Sandra Fellmann)

Eigentlich gelten sie schon als Mitbewohner des Karl-Delorme-Hauses: Die Hunde Pico (3 Jahre) und Anouk (5 Jahre). Seit Sandra Fellmann die Hausleitung des Seniorenzentrums übernommen hat, sind sie täglich mit ihr im Seniorenzentrum unterwegs. Dabei holen sich die Vierbeiner zahlreiche Streicheleinheiten von den Bewohnern bzw. Besuchern ab, zum Beispiel indem sie den Kopf in den Schoß legen oder die Bewohner sanft anstuppsen und so zum Streicheln auffordern. Die Senioren freuen sich und auch dementiell erkrankte Menschen fangen an zu reden, werden wacher und erzählen häufig noch im Nachhinein von dem Hundebesuch.
„Beide Hunde sind sehr sensibel und merken, wenn es jemanden nicht gut geht oder er aufgrund seiner Behinderung eingeschränkt ist. Sie gehen sehr unterwürfig auf schwache Menschen und Kinder zu und machen sich klein in ihrer Körperhaltung“, berichtet Sandra Fellmann.

Doch damit Hund und Mensch ideal aufeinander zugehen können, bedarf es zahlreicher Trainings, an welchen die Heimleiterin mit den Hunden in ihrer Freizeit teilnimmt. Freundlichkeit und Unerschrockenheit des Hundes sind wichtig, damit z.B. bei flatternden Mänteln oder Lärm der Hund auch in Stresssituationen ruhig bleibt und die Sicherheit des Menschen jederzeit gewährleistet ist.

16-NOV-2017